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Ähnliches heilt Ähnliches -Similia similibus curentur.Dieses Naturgesetz hat Christian Friederich Samuel Hahnemann entdeckt.Als Hahnemann im Zuge der Übersetzung einer Arzneibeschreibung der Chinarinde Ungereimtheiten in der Wirkung der Pflanzendroge fand, machte er einen Selbstversuch, um die genaue Wirkweise zu ergründen, wobei er an sich die Symptome des Wechselfiebers (Malaria) entdeckte. Die Malaria war neben der Cholera eine übliche Erkrankung in Deutschland. Sein Überlegung war nun dieses Mittel bei den Patienten auszuprobieren, die eine ähnliche Symptomatik aufwiesen. Es hatte Erfolg. Seit dem ist dieses Datum (1790) mit der Entdeckung des Ähnlichkeitsgesetzes die Geburtsstunde der Homöopathie. Eine weitere Errungenschaft Hahnemanns war die Potenzierung der Arzneien, die zum Teil im Rohzustand sehr giftig waren (Arsen, Quecksilber, Schwefel, giftige Pflanzen). Bei der Potenzierung werden nach einem bestimmten, von Hahnemann vorgeschriebenen Verfahren die Ausgangssubstanzen verdünnt, und danach verschüttelt oder rhythmisiert. Mit unseren heutigen Methoden lässt sich dieses Verfahren nicht „wissenschaftlich" verifizieren. Dennoch lassen sich die Erfolge der Homöopathie dokumentieren. Man geht heute davon aus, dass die Trägersubstanz Wasser mit der Möglichkeit der Clusterbildung eine wichtige Rolle spielt. Das Wasser scheint durch die Potenzierung wie eine Blaupause der Ausgangssubstanz zu werden. Durch die zunehmende Verdünnung wird dem Medikament die Giftigkeit genommen. Das Ergebnis: Das „Lösungsmittel" Wasser wird durch die Potenzierung zum eigentlichen Mittel/Medikament. |
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